Enttäuschendes Nennergebnis in Cochstedt
Ist es ein Fortschritt, dass in diesem Jahr statt 38 bzw. 41 Nennungen immerhin 48 für jeden Tag eingegangen sind? Auch in diesem Jahr kommen weniger als 50% der eingeschriebenen Teilnehmer zum idealen Slalomgelände zwischen Harz und Börde. Nach den Rekordstarterfeldern bei den ersten drei DRSM-Wochenenden hatten wir doch mit mehr Teilnehmern gerechnet.
Die Gruppe H besteht an beiden Tagen gerade mal aus sechs Fahrern auf fünf Fahrzeugen und die einzige volle Klasse ist die H bis 2000ccm. Das bedeutet für Ralph Noelle und Reinhard Nuber (3. und 9. der Tabelle) Zittern und Daumendrücken, dass alle Autos durchhalten und dass keiner der drei Teilnehmer aus den nicht vollen Klassen zurücktritt oder umnennt.
André Jeuschede, der Tabellenführer, hat mit elf Teilnehmern eine komfortabel gefüllte Division und sein härtester Widersacher, der bisherig Fünftplatzierte Rainer Krug, muss die Veranstaltung auslassen, also eine gute Chance, die Führung auszubauen.
Für Hans-Dieter Meckel, den Zweitplatzierten, könnte Cochstedt ebenfalls einen Schritt nach vorne bedeuten - wenn er gewinnt und sowohl sein BMW als auch der Manta von Familie Mahle durchhält. Ebenfalls profitieren könnte Christian Laumann - doch auch hier gilt das Zittern um die volle Division. Die beiden F8-Fahrer haben noch ein Rücktrittsrecht und könnten damit die Division noch vor dem Start am Samstag kippen.
Bei aller Skepsis über die Unwägbarkeiten der Technik: Von den Top 10 der DRSM treten neun Fahrer an und damit wird auf der langen und schnellen Strecke des Airfields Cochstedt ganz sicher Rennslalomsport vom Feinsten geboten!
KH